Gelungene Synthese aus Gestern und Heute

27. Dezember 2006 | Von | Kategorie: Rock | 2.734 mal gelesen

Bloc Party.. Das klingt verdächtig nach Boygroup. Das klingt nach Casting, choreographierter Dance-Performance und läßt Auftritte bei „The Dome“ befürchten. Aber mitnichten. Die Londoner, von den britischen Musikgazetten bereits als das „nächste große Ding“ oder sogar als die beste Band der Zwanzig-noch-was-Generation bejubelt, haben mit Take That gerade soviel gemeinsam wie die Queen mit Casual-Look.

Nicht hysterische Teenie-Bräute, sondern hartgesottene Indie-Rocker zählen zu den Fans der vier Jungs, die als direkte Abkömmlinge von Franz Ferdinand gehandelt werden. War Bloc Party. vor nicht allzu langer Zeit noch Support für die erfolgreichen Schottenrocker, mausert sich die Band seit Erscheinen ihres hochgelobten Debüts „Silent Alarm“ zu deren härtesten Konkurrenten.

Ihr Sound fußt auf dem gleichen Prinzip, das sich auch artverwandte Bands wie The Libertines zunutze machen: Schön rockig darf’s schon sein, aber der Hüftschwung soll bitte schön auch nicht zu kurz kommen. Und so mischen sich unter wirbelnde Gitarren und exzellente Drums clubtaugliche Dancesounds und das ein oder andere Quentchen New Wave, Punk und Pop. Vorbilder wie The Cure, Pixies oder Joy Division werden weder verleugnet noch überstrapaziert, und vor allem Songs wie „Helicopter“ oder „Banquet“ bezeugen die gelungenen Synthese aus Gestern und Heute.

Hier hört und seht ihr Bloc Party.´s am 29. Januar erscheinende Single „The Prayer“ aus dem neuen Album „A Weekend in the City“.

Bloc Party. – The Prayer



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