Essential Listening

6. Mai 2007 | Von | Kategorie: Weltmusik | 4.398 mal gelesen

Wären Portishead und Tarantino gemeinsam auf dem Balkan unterwegs, würde der Sound in etwa so klingen wie die großartige Platte von Oi Va Voi selbigen Namens: Intrumental TripHop trifft clublastigen Klezmer und wilden Surf-Sound.

Vermarktet wird die aufstrebende britische Band Oi Va Voi (aus dem Jiddischen und heißt so viel wie „Donnerwetter“) als „Klezmer-Drum-’n‘-Bass-Projekt“, doch tatsächlich sind die musikalischen Einflüsse des Sextetts so vielfältig, wie die kulturellen Zusammenhänge, in denen die weltweit verstreute jüdische Gemeinde lebt. Da verwundert es nicht, dass orientalische Rhythmen und Melodien aus der armenischen Folklore ebenfalls Eingang in den Klangkosmos von Oi Va Voi gefunden haben. Also, nee, mit Oi-Punk haben Oi Va Voi wahrlich nichts zu tun.

Stark sind Oi Va Voi nicht nur, wenn sie sich an sanftem Songwriting versuchen, elektronisch experimentell sind oder, wie beim Eröffnungsstück „Yuri“, auf überbordenden Bläserwahnsinn setzen. Einfach geil!

Oi Va Voi – Yuri



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