Angestochene Wildsau

22. Juni 2007 | Von | Kategorie: Metal | 3.296 mal gelesen

Schweinerock ist ein Inbegriff des zeitgenössischen Musikvokabulars. Wenn er jedoch im Sinne von „angestochene Wildsau“ Anwendung findet, dann ist im Fall von Maylene And The Sons Of Disaster noch eine Steigerung möglich. Die Band klingt nämlich wie ein Bastard aus Corrosion Of Conformity, zusammen mit alten Säcken wie AC/DC, Humble Pie, .38 Special oder der Allman Brothers Band.

Das Mikro schwingt übrigens der ehemalige Frontmann von Underoath Dallas Taylor. Dieser setzt seine Stimme sehr variabel ein und deckt den Bereich von dreckigem Whiskey geschwängertem Reibeisen über wüstes Geschrei bis hin zu melodischem Gesang souverän ab. Die Band reichert ihre Rocknummern mit treibenden Grooves, eingängigen Hooks und dem richtigen Maß Eingängigkeit an. So ist der Song „Dry The River“ vom sinnigen Album „II“ ein echter Ohrkneifer.

Maylene and the Sons of Disaster – Dry the River



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