Progressive Vielfalt

16. Juli 2007 | Von | Kategorie: Progressive | 2.484 mal gelesen

Hui, was für eine Entwicklung: Zwar hatte Katatonia schon immer den Ruf, verstiegen und unbequem zu sein, statt wie viele ihrer Kollegen lediglich Blastbeats rauszuknüppeln und infernalisch grunzend die Mächte der Finsternis zu preisen. Dennoch sind dem schwedischen Quartett mit den beiden Alben „The Great Cold Distance“ (2006) und „Discouraged Ones“ (2007) zwei echte Quantensprünge gelungen.

Begannen die Schweden 1992 als dilettantisch und brutal auf ihre Instrumente eindreschende Death-Metal-Kapelle, so kamen sie nach stetiger Weiterentwicklung mit ihrem sechsten Album „Viva Emptiness“ bei einer Art Gothic-beeinflusstem Progressiv-Rock an. Mit „The Great Cold Distance“ und „Discouraged Ones“ verfeinerte das Quintett diesen Stil jeweils um ein weiteres Mal, so dass die komplexen Kompositionen nun streckenweise gar die Klasse von Tool und Porcupine Tree erreichen – um sich immer wieder mit einem melancholischen Refrain erneut in ohrenbetäubende Hochgeschwindigkeitsgefilde zu schleichen. Ganz klar: In Sachen stilistischer, progressiver Vielfalt und metallener Innovation nimmt es Katatonia inzwischen gar mit solchen Genre-Größen auf.

Aus „The Great Cold Distance“ von 2006 nun „July“:

Katatonia – July



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