Zwischen Emphase und Verletzbarkeit

24. Oktober 2007 | Von | Kategorie: Alternative | 3.462 mal gelesen

Emma Louise „Scout“ Niblett, die Frau mit der hingebungsvollen Stimme kommt mit Mini-Equipment aus: Der Gitarre entlockt Scout Niblett karge Saitenspiele, ihr Schlagzeug besteht aus einem Drum Kit von 1965 und Snare von 1920. Unter Mithilfe des Starproduzenten Steve Albini (Nirvana) spielte sie die CD „This Fool Can Die Now“ ein. Scouts Stimme pendelt zwischen Emphase und Verletzbarkeit, die karg abgespeckten Texte, die wie in Stein geritzt klingen und von allem von überflüssigen Ballast befreit sind und sie behandeln das Thema Liebe. Manchmal kommen ihr auf der Bühne Tränen. Vielleicht trägt Scout deshalb Perücken. Tarnkappen gibt es ja nicht im richtigen Leben.

Irgendwann kommt auf der ersten Singleauskopplung „Kiss“ dann mal mit dem einsetzenden Schlagzeug ein bestimmter, aber auch sehnsüchtiger Ton heraus, um den verschrobenen kleinen Song mit äußerst zurückhaltendem Saitenspiel ein wenig zu verfeinern. Und dann mit Will Oldham (Bonnie ‚Prince‘ Billy) ab ins Duett, mit leidenschaftlichem Gesang und ruhigem Abgang.

Scout Niblett – Kiss



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