Angestaubtes Hippie-Image

31. Oktober 2007 | Von | Kategorie: Folkrock | 4.689 mal gelesen

Nun rückt vermehrt der Folk mit seinem angestaubten Hippie-Image in den Pop-Fokus. Der Dank dafür gilt unter anderem auch den aus England angekarrten Tunng.

Das Londoner Hinterzimmer-Projekt vom Klangspezialisten Mike Lindsay und dem Songwriter Sam Genders ist mittlerweile zu einem sechs-köpfigen Kollektiv angewachsen. Mit einem imposanten Instrumentarium wandeln Tunng entrückt auf zerbrechlichen, melodieverzierten Brücken, deren alte und neue Bauteile traumhaft harmonieren und die mit dem klassischen Folk und der uralten Singer-Songwriter-Kunst gerne auch mal Songs mit einem Slidegitarren-Schubser durch die Halbleiter jagen.

Es knackt und knistert, eine Spieluhr klimpert gar heiter. Tunng erzählen Geschichten. Erzählen sie zur Klampfe. Wie gasagt: Folk-Songwriter halt. Nur eben mit Spieltrieb: Sie nutzen Geräusche und Elektronik und schaffen Klangkulissen. Sehr skurril, sehr liebevoll – und weil die ursprünglichen Geschichten schon so verdammt gut sind, haben wir hier mit „Good Arrows“ ein kleines Meisterwerk im CD-Player.

Tunng – Bullets



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