Abnutzungserscheinungen

31. Januar 2007 | Von | Kategorie: Pop | 3.327 mal gelesen

Wie ein Wasserfall sabbelt der junge Brite: Wer Jamie T h÷rt, denkt an Mike Skinner und The Streets. Das man verstehen muss als neue Pop-Hoffnung: Wie hier Dancehall, Ska und sch÷nster Pop gemischt werden, das hat Klasse – genau wie der Umgang mit Samples, mit Wort und Witz: Nicht die Erfindung des Rades, aber ein sehr rundes neues Album „Panic Prevention“.

Bei vielen StŘcken klingt eine unglaubliche Frische und raue Beschaffenheit durch, so dass Řber weite Strecken gar den Eindruck eines spontan mitgeschnittenen, leicht schlampigen Demobandes erweckt, was durchaus positiv gemeint ist. Man hat es aber auch zum Teil mit argen Rhythmus-Strukturen zu tun und dann wirkt das Ganze ein wenig monoton, was bei einer fast schon epischen Laufzeit von diesem Longplayer mit knapp 50 Minuten leider zu Abnutzungserscheinungen fŘhren kann,

Jamie T – Calm Down Dearest



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