Abnutzungserscheinungen

31. Januar 2007 | Von | Kategorie: Pop | 3.238 mal gelesen

Wie ein Wasserfall sabbelt der junge Brite: Wer Jamie T hört, denkt an Mike Skinner und The Streets. Das man verstehen muss als neue Pop-Hoffnung: Wie hier Dancehall, Ska und schönster Pop gemischt werden, das hat Klasse – genau wie der Umgang mit Samples, mit Wort und Witz: Nicht die Erfindung des Rades, aber ein sehr rundes neues Album „Panic Prevention“.

Bei vielen Stücken klingt eine unglaubliche Frische und raue Beschaffenheit durch, so dass über weite Strecken gar den Eindruck eines spontan mitgeschnittenen, leicht schlampigen Demobandes erweckt, was durchaus positiv gemeint ist. Man hat es aber auch zum Teil mit argen Rhythmus-Strukturen zu tun und dann wirkt das Ganze ein wenig monoton, was bei einer fast schon epischen Laufzeit von diesem Longplayer mit knapp 50 Minuten leider zu Abnutzungserscheinungen führen kann,

Jamie T – Calm Down Dearest



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