Caveman

17. Februar 2007 | Von | Kategorie: Rock | 2.436 mal gelesen

Der Name Grinderman bezieht sich zum einen auf einen Song von John Lee Hooker, namens „Grinder Man“ (grind (engl.) = Schinderei), zum anderen auf zwei Zeilen aus einem Song von Memphis Slim von 1941: „While everything is quiet and easy / Mr. Grinder can have his way…“

Viel Blues müsste deshalb dahinter stecken, möchte man meinen. Nun gibt es aber einen Nick Cave – der auch schon mit Kylie Minogue im Duett zu hören war – und hat sich mit seinen Mitstreitern (nicht die „Bad Seeds“) diesen Namen zugelegt und präsentiert als Resultat das Ganze grotesk, zynisch mit einer gewissen dunklen Infantilität, komplett frauenfeindlich und dummdreckig, aber nur bedingt bluesig. Oder ist es vielleicht doch nur eine überfällige Provokation?

Nun ja. Auf „Hey Tube“ haben sie den musikalischen Vorboten „No Pussy Blues“ gestreamt – und der ist mal ganz schön Furcht einflößend, schon gar nicht jedermanns Sache. Dieser Track läuft mit Sicherheit auf keinen Musikkanal. Eine dreckige Platte.

Grinderman – No Pussy Blues




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