Volle Unterstützung der technischen Dezibel-Grenzen

25. Februar 2007 | Von | Kategorie: Alternative | 2.964 mal gelesen

Secret Machines zogen einst von Dallas in den Melting Pot New York, um ihr Gewirr aus Prog-Rock, Industrial und elektronischen Frequenzen besser an den Mann zu bringen. Dafür nahm der Dreier auch die üblichen Musikerschicksale wie die Doppelbelastung Arbeit (tagsüber) und Musizieren (nachts) hin.

Das Rock-Trio braucht für seine Songs die volle Unterstützung der technischen Dezibel-Grenzen. Langsam und hypnotisch bauen sich ihre Songs auf – eine Klangschicht legt sich auf die andere. Bombastsound mit viel Liebe für teils unterschwellige Melodiebögen und sie verpacken ihr Erlebtes in ausufernde Lieder – kaum ein Song auf ihrem Zweitling „Ten Silver Drops“ ist unter fünf Minuten lang. Programmatisch und autobiographisch erscheinen in diesem Zusammenhang dann auch Songtitel wie z.B. „Alone, Jealous & Stoned“ („Einsam, Neidisch & Breit“). Gelohnt hat sich deshalb auch das enge Hausen zu dritt in einer Wohnung, denn spätestens seit The Strokes sind in New York Scharen von A&R-Managern unterwegs, die davon besessen sind, die neue beste Band der Welt zu finden.

Und so kam es, daß sie – nach der Unterzeichnung des Plattendeals – vom Perpetuum mobile Rock-’n‘-Roll-Business aufgesogen wurden und damit nun hier auf „Hey Tube“ geschleudert wurden.

Secret Machines: All At Once (It’s Not Important)



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