Zwischen Kitsch und Krach

12. November 2008 | Von | Kategorie: Metal | 3.341 mal gelesen

Das Nebenprojekt Pain von Hypocrisys-Frontmann Peter Tägtgren hinterläßt mit der neuen Scheibe „Cynic Paradise“ eine einzigartige Mixtur aus Avantgarde, Industrial und Dark Metal. Nach fünf Alben erzeugen die wuchtigen Tribal-Beats, Industrial-Elemente und grimmigen Gitarren immer noch ein diffuses Klangbild, das einen zwischen Schönheit und Trostlosigkeit hin und her schleudert.

Überhaupt scheinen Metal, die Härte des Industrial und der süße Schmelz der Popmusik bei Pain kaum einen Unterschied zu machen. Mit „Cynic Paradise“ können sie sich nicht entscheiden, ob sie lieber eine harte Rockband wären – oder vielleicht doch besser die Pop-Hitparaden erobern sollten. Einen kleinen Eindruck kann man hier gewinnen und sich das Video zur ersten Single „Follow Me“ ansehen. Einen Gastauftritt und großen Anteil in Richtung Pop hat darin die Nightwish-Sängerin Anette Olzon, deren Stimme auch auf einem weiteren Albumtrack namens „Feed Us“ zu hören ist und Pain zeigen damit, dass sie sich zwischen allen Stühlen, zwischen Kitsch und Krach, zwischen Romantik und Rock, zwischen Keyboard-Streichern und Stromgitarre pudelwohl fühlen.

Pain – Follow Me


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