Verschlungene Wege gehen

3. Dezember 2008 | Von Horst Wendt | Kategorie: Metal | 2,883 mal gelesen

Pelican ist eine außergewöhnliche Musikgruppe. Die Band aus Chicago beschreitet das ganze Spektrum persönlicher Emotionen. An die Hand aber nimmt einen die Post-Metal-Instrumantalband aus Illinois jedoch auch auf ihrem aktuellen, überwältigenden Album “City Of Echoes” nicht.

Die Musik dazu ist ein einziges Konzentrat, ein wuchtiger Brocken, das seinen Reagenzzustand permanent verändert. Pelican, weder prätentiös noch pseudo-intellektuell, sind Meister im Schaffen hochbeweglicher Songs, die verschlungene Wege gehen. So enden bildschöne Klangbilder gerne in einem grimmigen Finale.

Konstruktion und Dekonstruktion scheinen das Motto von Pelican zu sein, wenn sie bei wechselnden Geschwindigkeiten hochkonzentriert zwischen Hardcore, Doom, Postrock und gar Wave oszillieren. Auf Transparenz folgt Verdichtung, auf Sparsamkeit unendliche Verschwendung, auf Anmut Brutalität – kunstvoller Metal jenseits allen Stumpfsinns und das alles ohne jegliches gutturale Gegröle.

Pelican – Lost In The Headlights

Pelican
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