Ein ganz spezielles Gebräu

25. Juni 2008 | Von | Kategorie: Weltmusik | 3.753 mal gelesen

Man Man wandeln auf den Spuren von Oingo Boingo und sind ein origineller Haufen – der perfekte, organisierte Wahnsinn aus Philadelphia. Ihre unvergleichliche Interpretation von „Pop Musik“ kann man nun auf dem Debut „Rabbit Habits“ nachhören und als Gypsy-Swamp-Rock-Soul-Viking-Punk bezeichnen. Es ist ein wirres Durcheinander von Rhythmen und unterschiedlicher Tempi, vom schnellen Walzer wird in typische Balkanrhythmen gewechselt, dann ist es wieder der traditionelle Viervierteltakt, gerne auch mal mit ein paar schiefe Töne. Die Stimme ähnelt die Tom Waits, rauchig und kratzig, bellend und röhrend, aber charismatisch.

Aus diesem ganz speziellen Gebräu aus betrunkenem Punk und Seemannschören, Blues und Rock, Jazz und Country arbeiten sich kurze schöne Augenblicke an die Oberfläche. Somit ist es ein Album, das die wilde Energie ihrer bemerkenswerten Live Shows anstandslos einzufangen weiss.

Man Man – Mister Jung Stuffed


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