Wechselspiel

17. Juli 2008 | Von | Kategorie: Pop | 3.178 mal gelesen

Etwas Ruhe ist eingekehrt im lange wild brodelnden Genre-Schmelztiegel der Band Death Cab For Cutie aus Seattle. Ihr nicht mehr ganz neues Werk besticht durch ein Wechselspiel feinster Pop-Melodien, kunstvoller Klangspiele und tiefer Melancholie. Damit setzten sie eine kaum zu ignorierende Duftmarke in diesem Pop-Jahr.

Der ersten kleinen Enttäuschung beim erstmaligem Hören von „Narrow Stairs“ folgen große Augen und Ohren. Denn Death Cab For Cutie kopieren nicht den Mainstream und die Hymnen des soundtechnisch polierten Vorgängers „Plans“, sie rudern auch nicht ins Indie-Lager zurück.

Die Klasse von Death Cab For Cutie besteht eben darin, dass sie wie ihre musikalischen Nachbarn The Shins oder Built To Spill Komplexität und Klarheit verbinden. Gibt man diesen elf Songs Zeit, dann finden sich unter den ganz bewusst aufgerauten Oberflächen wunderschöne Melodien und sehr eigenwillige Arrangements, die mal rocken, mal ruhig verharren. Hier ein gutes Beispiel mit dem neuen Video „Cath…“

Death Cab for Cutie – Cath…



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