Unausgegoren

20. Januar 2009 | Von | Kategorie: Hard Rock | 2.611 mal gelesen

Schlappmachen gilt bei Hate Gallery nicht. Mit einer furiosen Mischung aus Punk, Metal und Rock auf ihrem Debütalbum „Compassion Fatigue“ kommt diese Band daher. Hate Gallery um Sänger Janne Jarvis feuern Stromgitarrensalven, als ob es kein Morgen gäbe: höllisch laute Drecksarbeit, roh, schnell und unberechenbar. Dennoch bietet „Compassion Fatigue“ leider nur reichlich unausgegorenes Songmaterial in der Schnittmenge von Punkrock, Alternative Rock und schlichtem Rock ‘n’ Roll, wobei es immer mal wieder nach B-Seiten aus dem Hause Motörhead klingt. Nur die beiden Songs „The Idiots“ und „New God“ sind noch einigermaßen angenehm anzuhören und bleiben in wohlwollender Erinnerung.

Nörgler könnten nun behaupten, Hate Gallery wären Zweitverwerter dessen, was es seit Dekaden gibt und als „Motörhead meets Beach Boys“ bezeichnen. Nicht ganz fein, aber auch nicht völlig daneben. Hate Gallery sind eben eine Hardrock-Band auf der Retro-Welle des Retro-Rock.

Hate Gallery – The Idiots

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