Irgendwo anfangen und nirgendwo aufhören

23. Januar 2009 | Von | Kategorie: Psychedelic | 2.202 mal gelesen

Beeinflusst von Tomahawk, Aphex Twin, Marianne Faithfull oder Fugazi kombinieren die Stockholmer Fever Ray atmosphärische, leicht schläfrige Psychedelic-Tracks, auf deren Schönheit immer ein Schatten zu liegen scheint. In ihrem Heimstudio bauten sie dafür eine Fülle von Soundskulpturen zusammen. Den finalen Glanz erhält das im kommenden März erscheinende selbstbetitelte Debüt.

Um einen Eindruck schon vorab zu bekommen, gibt es hier an dieser Stelle die erste Single „If I Had A Heart“, die aber nur bedingt den verschwenderischen Umgang mit Ideen wiedergibt, denn der permanente Wechsel von Stilen, Tempo, Stimmungen und Arrangements lässt ihre Songs irgendwo anfangen und nirgendwo aufhören, aber nun gerade nicht auf „If I Had A Heart“. Ob Industrial-Fragmente, Alltagsgeräusche, Didgeridoo-Klänge, Psychedelic, Progressiv-Rock oder anarchistischer Freejazz, Fever Ray machen vor nichts halt – und treiben es bisweilen vielleicht zu weit. Aber das wird sich erst noch zeigen.

Fever Ray – If I Had A Heart

Fever Ray
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