Wenn wir mehr träumen würden, wären wir entwicklungsfähiger

16. März 2009 | Von | Kategorie: Folkrock | 2.477 mal gelesen

Es wird Zeit, dass sich die Musikwelt ernsthaft mit Elvis Perkins auseinandersetzt. Mit „Elvis Perkins in Dearland“ schafft es der Amerikaner immer wieder fast beiläufig den poetischen Brückenschlag zwischen Schwermut und Hoffnung auf einen neuen Tag. Doch wenn sich zur Akustikgitarre Perkins’ allerlei Instrumentarium von Harmonika, Posaune und Orgel bis zu Violine, Banjo und Piano gesellt, verwandelt sich die Schwere in ein fast leichtfüßiges Folk-Country-Gemisch.

Das neue Album des Musikers orientiert sich an klassischen Folkvorbildern wie Simon & Garfunkel, Bob Dylan oder Nick Drake, ist sparsam arrangiert und hinterlässt doch tiefe Eindrücke. Die Texte könnten surrealer kaum sein. „Wenn wir mehr träumen würden, wären wir entwicklungsfähiger“, ist Perkins überzeugt. Und das überzeugt nun uns wiederum, als bestes Beispiel dient hier das Live-Video und Opener „Shampoo“, eines schon jetzt der besten Folksongs des Jahres…

Elvis Perkins – Shampoo

Elvis Perkins
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