Langweilig geht es weiß Gott nicht zu

27. April 2009 | Von | Kategorie: Pop | 2.367 mal gelesen

Aus San Francisko hat Jason Quever alias Papercuts nun ein neues Video und eine neue CD mitgebracht. Wer aber nun ausnahmslos voller Melancholie und Sehnsucht eine dahinschwebende Ballade – längst zum (unerträglichen) Gemeinplatz verkommen – erwartet, wird überrascht sein, denn Jason Quever packt aus seinem Rucksack halbwegs rockige Töne aus, die sich in einem spannungsvollen Wechsel zum poppigen Grundgerüst bewegen. Auch wenn der Song und das Arrangement nicht ganz so verschroben und exzentrisch ist hat er weitaus mehr Bodenhaftung als er vermuten läßt.

Aber langweilig geht es deswegen bei Papercuts weiß Gott nicht zu, deren unter Mithilfe seiner Freunde Graham Hill, David Enos, Frankie Koeller und Alex Scallymit zehn Songs abwechslungsreich produziertes Album „You Can Have What You Want“ randvoll ist mit spannungsgeladen und zuweilen anrührenden Momenten. (Dumpfe) Trommeln, knackige Gitarren, Piano, Streicher und eine sanfte Stimme, zum Teil noch in naturhafte Mystik getaucht, bestimmen in Folge in unterschiedlichster Konstellation die zwischen Rock und Pop oszillierenden erfrischenden Songs eines hoffnungsvoll stimmenden Musikers.

Papercuts – Future Primitive

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