Viking Skull müssen keine Rohrkrepierer werden

27. Mai 2009 | Von | Kategorie: Hard Rock | 2.825 mal gelesen

Wenn über Heavy Metal gesprochen wird, kommt man kaum an Namen wie AC/DC, W.A.S.P. oder Kiss vorbei. Die wahren Legenden sind aber andere, neben Motörhead und Thin Lizzy nämlich vor allem Black Sabbath, deren Album „Paranoid“ (1970) besser als jedes andere die damals explodierende Szene charakterisierte.

Viking Skull haben, im Gegensatz zu zahlreichen Kollegen, die Nerven, eine kreative Brücke aus den 1970ern in die Gegenwart zu schlagen. Bis auf einige unglückliche Abstecher in Richtung Whitesnake oder Clutch auf der aktuellen Scheibe „Doom, Gloom, Heartache & Whiskey“ – man würde wohl nicht dem Comeback eines Kults, sondern einer der größten aktuellen Metal-Bands zujubeln. Zudem sind Reißer mit dem Titelsong, die Cover-Version „In For The Kill“ (Budgie, 1974) und vor allem „Hair Of The Dog“ drei Glanzstücke zu finden, sowie die standesgemäße Honkytonkpiano-Säuferballade „Drink“ – mit rund sieben Minuten Spielzeit ein würdiger Rausschmeißer, ein viertes Glanzstück.

Trotzdem wird man wohl ewig rätseln, ob die britisch-amerikanische Band je den Mega-Status der Vorgenannten erreichen können. Aber um in die Lücke zu schlüpfen, dafür genügen Viking Skull allemal und mit dem Charisma und die Eloquenz des Sängers Roddy Stone müssen es keine Rohrkrepierer werden.

Viking Skull – Hair Of the Dog

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