Die Wiederbelebung des Ogallala-Rocks mit Brimstone Howl

5. Juni 2009 | Von | Kategorie: Rock | 3.033 mal gelesen

Wir feiern die Rückkehr des Ogallala-Rocks! Mit dabei die Band Brimstone Howl aus Nebraska, USA und die haben gleich zwei ziemlich aktuelle Scheiben bei uns auf dem Markt. „We Came In Peace“ und „Guts Of Steel“. Auf beiden Alben sind Elemente aus 60er Garage, 70er Punk und Swamp Blues der schnelleren Gangart zu finden.

Nach einer nicht viel beachteten Mini-EP gilt es jetzt zu zeigen, ob man das Zeug hat gute Alben zu machen.

Der scheppernde Sound – generiert aus Gitarre, Schlagzeug, Bass und dem glasklaren Organ von Sänger Nick – ist nicht mehr ganz so unberechenbar wie zu Prä-EP-Zeiten, doch für eine schlagfertige Antwort auf alle Chartbuster-Mainstream-Rock-Produktionen, reicht es allemal. Die drei Musiker haben einen dicken Mittelfinger – es wird gerotzt, gekotzt und gerockt, und trotz aller Anti-Attitude wird die Aufforderung zu einem Sixties-Revival immer wieder ausgesprochen. Beide Platten sind Garage, Punk, Rock, Blues, Sex, Swamp-Rock, Dreck und Party – handgemachte, ehrliche Verschrobenheit, die Wiederbelebung des Ogallala-Rocks eben.

Fakt ist, dass hier viel Abwechslung geboten wird und Anders-Sein und musikalischen Spaß-Haben an oberster Stelle steht. Gut so.

Aus beiden Alben je ein Song:

Brimstone Howl – Summer Of Pain

Brimstone Howl – One Quick Minute

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