Staubsauger, andere Haushaltsgeräte und Sitar-Klänge zeigen, wohin so etwas führen kann

6. August 2009 | Von | Kategorie: Psychedelic | 1.972 mal gelesen

Der Name der Band Cornershop um Sänger, Gitarrist und Dholki-Spieler Tjinder Singh stammt von einem englischen Begriff ab, der sich auf indische Einwanderer bezieht. Diese kommen nach England und eröffnen dort Geschäfte an Straßenecken – sogenannte Cornershops. Nun liefern die Asian-Underground-Vorreiter von der britischen Insel nach einer längeren Pause wieder ein neues Video, den Vorreiter zum am 14. August erscheinenden Album „Judy Sucks A Lemon For Breakfast“.

Okay, das wars. Nein, nicht ganz.

„Judy Sucks A Lemon For Breakfast“, das mittlerweile was weiss ich wievielte Album der britischen Band, ist so vielfältig, dass nur wer genau hinhört, Cornershop auch wiedererkennt. Am leichtesten, weil es an den letzten Hit „Brimfull Of Asha“ erinnert, ist das von indischen Sitars getragenes „Who Fingered Rock n Roll“ einzuordnen und greift sich den Zuhörer wie der Rattenfänger von Hameln. Der Rest ist bunt, intelligent, witzig und vor allem beste Tanzmusik. Ab und zu sind lustige Geräusche wie das Klingeln eines Weckers, Applaus oder Ansagen im Flugzeug eingestreut. Aber darüber darf sich niemand wundern. Denn als die Studenten Tjinder Singh und Ben Ayres 1989 in Preston anfingen Musik zu machen, spielten sie nur auf ihren Gitarren herum, fanden aber auch, dass Staubsauger und andere Haushaltsgeräte als Instrumente taugten. „Judy Sucks A Lemon For Breakfast“ zeigt, wohin so etwas führen kann.

Cornershop – Who Fingered Rock n Roll

Cornershop
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