An der Musik feilen, bevor sie Ewigkeitswert hat

7. August 2009 | Von | Kategorie: Alternative | 1.786 mal gelesen

Wie sie zu Hause in Brooklyn hockten und die CDs eigenhändig für Journalisten eintüteten, erzählt die Legende. Wie sie Promotion und Vertrieb übernahmen, sich ihr Ruf im Internet verbreitete. Vermutlich stimmt die Legende sogar. Und prägt ihr Image: Ein paar Jahre probte das Quintett im Keller, dann waren die Songs für das im März veröffentlichte Debüt „Technicolor Health“ fertig. Eine Legende.

Wie dem auch sei. Beeinflusst von Gruppen wie der Beta Band, Grandaddy und Carlos Santana, fahren Harlem Shakes nun die großen Pop-Gesten zugunsten melancholischer Songs mit moderaten elektronischen Elementen rauf. Musikalisch ist das alles nicht ganz so spektakulär wie die Legende: Etwas nervöser Indie-Pop. Was die US-Band aber nicht davon abhält, uns abschließend mit symphonischem Pop, schwebenden Sounds, Verschrobenheiten wie Schöngeistigem und sogar Punk zu verwöhnen – so weist es die Scheibe aus. Aber wahrscheinlich hört auch diesmal wieder kein Schwein zu.

Also, hier gehts nur um Musik. Und an der lässt sich hier noch feilen, bevor sie Ewigkeitswert hat.

Harlem Shakes – Strictly Game

Harlem Shakes
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