Eine Antithese zum Zauberberg

1. August 2009 | Von | Kategorie: 125 ml | 5.881 mal gelesen

Was hat man dem Internet nicht schon alles vorgeworfen; es störte die Musik- und Filmindustrie, es verbreite ungehindert Pornographie, lauter schlimme Sachen. Dass es außerdem zur größten Beschwerdestelle der Welt geworden ist, darüber beschwert sich seltsamerweise niemand. Dabei ließe sich aus der Klage bestimmt ein Superlied machen, und das Video dazu, das drehte sich quasi von selbst.

Eine luzide, aber ziemlich kreative Geschäftsidee. Beschweren sich doch als Beispiel zigfach Facebook-Mitglieder, indem sie andere auf Facebook vor Facebook warnen.

Das verstehe ich nun gar nicht, die sollten nun mal die Fresse halten. Nicht böse gemeint!

Sie könnten doch still und leise die Nutzung ihrer Fotos untersagen, mit einem einzigen Mausklick; sie könnten auch einfach ihre Fotos löschen. Aber das wäre ja langweilig. Also beschweren sie sich lieber lautstark. Aber leiser als laute Musik. Aber es ist ein Verkauf – der User, außer der von Frau Merkel, die ihren Traum hier verrät: „Einmal mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok reisen“…



Aber da habe ich eine bessere Idee, einen besseren Traum – nämlich das teuerste Haus der Welt auf Sylt zu kaufen… wobei wir schon lange nicht mehr bei dem Thema sind, aber bei dem und auch wenn man das belächeln mag, diesen Spleen des Ich-Bürgers der in freier Natur, dann erst im heiligen Ernst der Lebensreform, später als bekiffte Reprise der Hippiejahre und sich somit auch so darstellt. Das bin ich. Deshalb: Eine Antithese zum Zauberberg, das Häuschen auf Sylt und Facebook ist dabei ziemlich undekadent!

Das Objekt der Begierde


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