Grenzbereiche ausloten

21. September 2009 | Von | Kategorie: Alternative | 2.113 mal gelesen

Die Wörter „Black“ und „Procession“ scheinen schon den Gedanken zu vermitteln: düstere Musik. Richtig!

Aus San Diego kommen The Black Heart Procession. Die haben ein dunkles, fantastisches Album veröffentlicht. „Six“ heißt es und wird jenen Leuten gefallen, die Jim Jarmusch-Filme mögen, bei Johnny Cash nicht an Truckfahrer denken, die Grenzbereiche ausloten wollen, in denen sonst Tom Waits ganz alleine ist und selten vor zwei ins Bett gehen. Die werden sich dann daran erfreuen, wie dicht und dramatisch, elegisch und einzigartig The Black Heart Procession musizieren. Sie werden an Nick Cave denken, an Leonard Cohen und sich die Tindersticks in der Hölle vorstellen.

Hatte die Ende der 90er gegründete amerikanische Band bislang einen Hang zu dunklen, minimalistischen Athmosphären und trostlosen Texten mit Melodramatik, so fährt die Gruppe um Sänger Pall A. Jenkins die üppigen Arrangements auf dem sechsten Album zurück. Deren immer noch schwelgerischer Charakter aber bleibt.

The Black Heart Procession – Witching Stone

The Black Heart Procession
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