Die Band, die (mindestens) 20 Stilrichtungen so schamlos ausstellt

18. September 2009 | Von | Kategorie: Rock | 1.688 mal gelesen

Gratulation! So etwas hat es noch nicht gegeben. Eine Band, die The Smith Westerns heißt und die (mindestens) 20 Stilrichtungen so schamlos ausstellt, dass es dem Hörer schwindelig wird.

Der Sound der unanständigen jungen Männer aus Chicago ist zwar nicht neu, doch in einer Zeit, in der die Popmusik jede 60er-, 70er-Welle zitiert, ist dies zumindest ungewöhnlich: eine Band, die dreist die Rock-Siebziger durchpflügt auf der Suche nach Passendem und nach… Girls Girls Girls.

Das etwas nasale Timbre von David Bowie, Pete Townshends Armkreisen um die E-Gitarre, die so unglaublich hässlichen Wischmopp-Frisuren von The Sweet, der breitbeinige Pubrock-Sound von Dr. Feelgood, die kantigen Hardrock-Riffs von AC/DC, Johnny Rottens überdrehter Hass auf die Welt, die ausgedehnten Gitarren-Soli von Led Zeppelin, die musikalische Emanzipation der späten Beatles und vor allem der Glamrock von T. Rex und noch einiges mehr haben sich die vier Musiker von The Smith Westerns aus ihren Plattensammlungen zusammengemopst. Na ja, bisschen übertrieben…

Jetzt sind The Smith Westerns gleich mi zwei Clips hier, um ihr erstes selbstbetiteltes Album vorzustellen, auf dem sie sich vor der Musik der Siebziger verneigen. Oder nennen wir es einfach: ziemlich originelles Wiederhören.

The Smith Westerns – Girl In Love

The Smith Westerns – Be My Girl (Live)

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