Dauerreisende Rollenspieler

5. November 2009 | Von | Kategorie: Rock | 1.481 mal gelesen

Seit Anbeginn der Bandgründung wandeln The Shaky Hands auf den Spuren von den Beatles, Decemberists und – nicht zu überhören – Bright Eyes-Sänger Conor Oberst.

Musikalische Eskapaden liefern die dauerreisenden Rollenspieler selten. Ihre zwischen romantischen Inhalten und bisweilen bissigem Humor, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit schwankenden und von Verlust geprägten Geschichten sind dicht am Leben und Alltag erzählt. Das passt natürlich wunderbar zu seinen zumeist akustischen, erdigen Arrangements, die tief im amerikanischen Country-Folk verwurzelt sind, aber eher als Pop-Songs ausgeliefert werden.

Das amerikanische Quartett aus Portland (Oregon) lässt es abgesehen von ein paar erholsamen Balladen („Gonna Hold You Tonight“) auf dem neuen Album „Let It Die“ auch mal gewaltig krachen. Viele Gitarren, Schlagzeug und Keyboards erinnern an die Punk-Wurzeln, stoßen bis in den Hau-Ruck-Rock vor und zitieren The Who zu deren allerbesten Zeiten, („Slip Away“).

The Shaky Hands – Already Gone

The Shaky Hands
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