Ein bis aufs Gerippe geschälter Sound

25. November 2009 | Von | Kategorie: Alternative | 1.890 mal gelesen

Mit extrem minimalen Mitteln und sogar alten Instrumenten erreicht das Trio Finn Riggins einen nie kopierten und einzigartigen bis aufs Gerippe geschälten Sound. Als Dokument soll das neue Album „Vs. Wilderness“ dienen. Das in nur wenigen Tagen aufgenommene Anti-Rock-Album erschien nun auch hier und zeigt Songs, die man als Post-Punk bezeichnet, der endlich mal nicht altbacken und verbittert klingt.

Düster mag es die Band aber schon. Lieder in Moll, könnte man sagen, zu dem Finn Riggins den schwermütigen, flirrenden Post-Punk-Gitarren gleichberechtigte Keyboards, Sampler und auch ein Akkordeon an die Seite stellen.

An ihrem Sound hat das Trio aus Idaho demonstrativ die Ecken und Kanten stehen lassen. An ihrem Songwriting haben Finn Riggins jedoch deutlich gefeilt. Etwas weniger Rotz, dafür mehr Pathos und große Geste. Das Album besteht fast in Gänze aus schroffen, zickigen, kalten, scheppernden Riffs – da fehlen die sahnigen Hooklines. Ein völlig bedeutungsloser Spaß – Ausnahme: „Wake (Keep This Town Alive)“.

Finn Riggins – Wake (Keep This Town Alive)

Finn Riggins
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