Tief wie der Marianengraben
15. Dezember 2009 | Von Das Team von Hey Tube | Kategorie: Alternative | 103 mal gelesenDie Seele des Christopher Turvey hat Abgründe, tief wie der Marianengraben. Wenn der Pink-Floyd-Fan und Bastila-Sänger sich aber entschließt, an die Oberfläche aufzutauchen, entstehen Momente von bemerkenswerter Schönheit. Da dürfte das monumentale 6-Minuten-Art-Rock-Kunstwerk “Ghosts” vom ersten selbstbetitelten Album gerade recht kommen. Elf epische Songs zwischen Gitarrensturm und Psychedelic-Synthies, Dub und Weltmusik.
Die Stücke fransen nicht so aus, klingen befreit und sind ungleich songorientiert. Bastila befinden sich dabei im stetigen Wandel zwischen Elektronik, Pop, Folk u. a. Mit Hilfe ihres Instrumentenparks schichtet sie musikalische Ebenen bis zur kompletten Verdichtung übereinander. Für den Hörer gibt es deshalb in der leicht schwermütigen und verträumten Welt dieser Käuze von der Isle of Wight Aufregendes zu entdecken, denn es gibt auch noch einen anderen Song zum Anhören, den ersten Vorboten “The Slacker” von dieser Scheibe – den lasse ich hier aber mal weg, ist nicht mein Ding
Aber: Wie froh wären andere Bands, würden sie Vergleichbares noch hinbekommen …
Bastila – Ghosts

(2 mal bewertet)




