Kein Song über einen Wäschefetischisten, aber…

16. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Psychedelic | 2.034 mal gelesen

Australier sind ja so exzentrisch wie Briten. Da mag man The Dolly Rocker Movement das gewagte Spiel nicht mal verdenken. Viele bezaubernde Melodien mit Ideen, handgemachte Sounds und frohmütige Texte nimmt das Psychedelic-Kollektiv und stellt eine seltsame elektronische Kulisse dazu: Beats und Alltagsgeräusche, Vox-Gitarren, jaulende Orgeln und Undefinierbares. Hochgradig skurril ist das, sehr liebevoll, very australisch-britisch und der richtige Stoff für Menschen, die für Exzentriker von Syd Barrett bis Marc Bolan weit offene Ohren haben.

„Our Days Mind The Tyme“, die neue Scheibe befördert – wenn man so will – eine Sixties-Revival-Band ans Tageslicht. Am Garagen-Punk und LSD-geschwängerten Psychedelic-Sound von Gruppen wie den Electric Prunes, The Doors, Syd Barrett oder 13th Floor Elevators orientiert sich das Quintett aus Sydney.

„Sold for Sinners“ ist einer der famosen Songs auf dem unglaublich frischen und mit zahlreichen Effekten versehenen Albums und lenkt in psychedelische Bahnen – das gilt für das gesamte Album. Ein Song über einen Wäschefetischisten wie in „Arnold Layne“ mit den frühen Pink Floyd und Syd Barrett ist das zwar nicht, aber genauso wundervoll und exzentrisch und damit gleichziehend!

The Dolly Rocker Movement – Sold for Sinners

The Dolly Rocker Movement
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