Downtempo und wirklich Deep

12. Juli 2010 | Von | Kategorie: Alternative | 1.313 mal gelesen

Wer kennt das nicht? Nach einer durchzechten Nacht nach Hause zu kommen, die Lieblings-Scheibe aufzulegen und im blauen Dunst seiner Gute-Nacht-Zigarette in melancholischen Gefühlen zu schwelgen oder einfach nur zu entspannen. Genau das, dachten sich auch Jonny Chetek (Kloke) und Evie Beach und schufen mit noch zwei weiteren Musikern und ihrer Band Jm Airis ein Album, für welches das Prädikat „White Punks on Dope“ geradezu erfunden zu sein scheint, aber das ist nur meine – meine einseitige Meinung.

Man könnte es „Downtempo und wirklich Deep“ nennen, und in der Tat lassen sich diese 42 Minuten Musik auf „Indian Summer“ durch nichts aus der Ruhe bringen. Verzerrte Gitarren-Riffs, die an 70er-Jahre Rock und The Tubes erinnern, ein schleppender, fast stolpernder Beat, allerlei, meist recht düstere Songs, wie der Klang eines Aufschreis, begleitet von Sänger Kloke, dessen krass gehauchter Gesang sich vollkommen in den Soundkörper einmassiert, charakterisieren den dritten Song „Numbers Man“.

Mit „Indian Summer“ setzt die Band der Inspiration ein Denkmal und schafft etwas, das im klassischen Rock zu selten erreicht wird: Atmosphäre. Genau darum geht es. Das Beispiel „Numbers Man“, ist angenehm, aber „entspann‘ dich und träum'“, ist doch wohl viel einladender, oder was?

Jm Airis – Numbers Man (Live)

Jm Airis
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