Auf dem schmalen Grat zwischen vertrautem Sound und Originalität

19. Juli 2010 | Von | Kategorie: Alternative | 1.506 mal gelesen

Die Prisoners aus Cleveland in Ohio haben ein sehr gutes Händchen für funktionierende Hooklines und Jason Look hat eine etwas ungewöhnliche Stimme, die sich ab und zu in charmanten Kieksern und Quietschern verfängt. Dabei beherrscht die Band aber den Balanceakt auf dem schmalen Grat zwischen vertrautem Sound und Originalität.

Die Hauptreferenzen, die einem beim Hören des ersten Albums „Back In The USSA“ in den Sinn kommen, sind nicht wirklich neu. The Box Tops, The Beach Boys, The Velvet Underground und The Replacements sind zum Beispiel Vorbilder die deutlich und unmissverständlich aus den Stücken der Prisoners sprechen: freundliche Gesangsharmonien und zarte Melodien. Die Westcoast der 60er Jahre ist allgegenwärtig und ein Anflug von Psychedelia wandelt durch die Songs.

Das Quintett hat sich Stilvorlagen gesucht, an denen es eigentlich nichts auszusetzen gibt. Man muss schon ein recht schlechter Mensch sein, um nichts für die Künstler übrig zu haben, mit deren Werk sich die Amerikaner hier auseinandersetzen.

Prisoners – Little Old Me

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