Pure Verschwendung an Melodien

27. September 2010 | Von | Kategorie: Psychedelic, Rock | 1.938 mal gelesen

Alle lieben Dead Confederate – zumindest diejenigen, die jemals von ihnen gehört haben. Die Songs des Quintetts aus Athens, Georgia machen süchtig wie früher die Meat Puppets, The Whigs, Manchester Orchestra oder die jungen Dinosaur Jr. Bei uns stand ihre erste Platte „Wrecking Ball“ schon zu lange unentdeckt im Gitarren-Underground-Fach der Läden herum.

Nun stehen Dead Confederate endgültig vor dem Durchbruch: Ihr neuestes Werk „Sugar“ ist ein Geniestreich. Die zehn Songs klingen magisch, sind pure Verschwendung an Melodien, lässig vorgetragen und eingepackt in Gitarren-Trash, Akustik-Balladen und eckigem Rock. Dazu kommt eine Produktion, die im Gegensatz zu der früheren Platte fast überschwänglich ist. In jedem Fall immer Songs, die eine Geschichte erzählen, die für viele Gitarren und für große Bands geschrieben wurden und die ein beseeltes Lächeln auf die Gesichter des Zuhörers zaubern – abgesehen vielleicht von dem Video, das über die Sinnlosigkeit des (Vietnam-)Krieges erzählt. Fazit: Wenn Dead Confederate so weitermachen, muss im Pop-Olymp angebaut werden!

Dead Confederate – Run From The Gun

Dead Confederate
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