Eine Kriegserklärung ans Songwriting

18. Oktober 2010 | Von | Kategorie: Hard Rock, Metal | 2.501 mal gelesen

Große Worte machen ist nicht das Ding von Tweak Bird. Und wenn das Brüderpaar aus Illinois zum Mikro greift, verschwimmt der Gesang in Eine-Fistel-macht-noch-keine-Stimme, als wolle er mit Aliens im All kommunizieren – imposante Gitarren-Tonsignale werden gleich hinterhergejagt. Ashton scheint Tentakeln zu haben, so bearbeitet er seine Drums. Caleb wütet an den Gitarren.

Tweak Bird gehört zu den derzeit besten Vertretern des Stoner-Rocks. Gepaart mit einem dritten (Bläser-)Musiker und anderen Rock-Subgenres der späten 60er und frühen 70er wie Stoner, Hardrock, Kraut sowie Heavy Metal laufen Tweak Bird insbesondere live zu ganz großer Form auf.

Nun, die Gebrüder Bird haben jetzt auch ein erstes selbstbetiteltes Album parat. Die zehn Songs sind alles andere als Durchschnitt. Jedes minuziös durchkomponierte Stück mit seinen überfallartigen Lärm-attacken gleicht einer Kriegserklärung ans Songwriting. Düstere Desert-Riffs wechseln sich mit High-Energy-Rock ab. Dazwischen gibt’s klassischen, vom Blues beeinflussten Stoner-Rock, den Genre-Freunde ohne Probleme sicher sofort ins Herz schließen werden. Alles in allem ein solides Debüt, das keine Kritik offen lässt. Die sehr fein arrangierte Midtempo-Wumme „Lights In Lines“ sorgt für den nötigen Einstieg.

Tweak Bird – Lights In Lines

Tweak Bird
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