Wie ein aus der Vergangenheit in die Jetztzeit geworfener Soundbastard

28. Oktober 2010 | Von | Kategorie: Alternative | 4.108 mal gelesen

Das neue Album „Zeroes“ nach der gleichnamigen EP bringt typischen Suuns-Sound: Minimalistische Rhytmen tragen die Melodien und geben den Songs eine Stimmung, die zwischen Verträumtheit und Unheil pendelt.

Insgesamt gesehen ist das neue Album um vier Songs länger als die EP geraten, einzig „PVC“ zeigt, dass Suuns auch rüde Rocknummern aus dem Ärmel schütteln können. Doch auch so bieten die zehn Songs eingängige Melodien mit einer Spur Verwirrung.

Suuns klingen wie ein aus der Vergangenheit in die Jetztzeit geworfener Soundbastard. Von Clinic über Liars bis zu Suicide und die Krautrocker Can finden sich auf dem Debüt der Elektro-Rocker deutlich einbezogene Zitate. Ein weiteres, unüberhörbares Merkmal des Albums ist seine Melancholie: Du vermisst etwas, das nicht existiert, aber das weißt du nicht einmal, dabei enthält die „Zeroes“ noch weitere Leckereien: Trash-Rock, Sixties-Punk, Dub, Glam, Elektrospielereien und vieles mehr.

Suuns – Up Past The Nursery

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