Bevor man noch mit jemandem sprechen muss

15. November 2010 | Von | Kategorie: Dance und Electronic | 1.676 mal gelesen

Die jüngst veröffentlichte, gute EP, selbstbetitelt, von oOoOO (ausgesprochen: „oh“) mit deren düsteren Pianostücken und verstörenden Gesangseskapaden wirkt geradezu erschreckend reif. Dabei hat die Ernsthaftigkeit, dieser gar nicht so glückliche Blick auf die Welt, nichts mit affektiertem Rollenspiel, angestrengtem Seelenstriptease oder affektem Künstlergehabe zu tun. Niemand weiß so genau, wer hinter der Band oOoOO steckt – inwieweit sich hier ein oder mehrere Personen (zumindest teilweise) vereinen.

Eines ist zumindest sicher, die Band durchlebt Verunsicherungen und Gefühle auf der eingespielten CD voller poetischer Schönheit, Dramatik, Melancholie und – gelegentlichem, vorsichtigen Optimismus. An David Sylvian und Kate Bush fühlt man sich da manchmal erinnert. Großartig inszenierte Songs zwischen Opulenz und Intimität von und mit dieser Welt. Aber schnellstmöglich verzieht sich die Band zurück. Und zwar im Laufschritt. Bevor man noch mit jemandem sprechen muss…

oOoOO – Burnout Eyess

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