Wie geschaffen für imaginäre Soundtracks nie entstandener 60er Filme

16. November 2010 | Von | Kategorie: Rock | 1.685 mal gelesen

Zuckersüße Liedchen zu kreieren, unter derer mit süßem Pop-Puderzucker feinbestäubter Oberfläche der Hohn, das blanke Entsetzen, ja der krasse Sarkasmus in Form zart in Harmonie gehauchter Texte hervorfunkelt – das konnten Warpaint schon immer.

Ihr filigraner Sound schillert zwischen Girlie-Pop, Rock und Psychedelic-Soul-Beats. Der Klang des ersten Albums „The Fool“ wurde nun in Los Angeles akkurat von Tom Biller (Liars, Jon Brion, Sean Lennon) geschliffen, was den schwerelosen Gesang des Damen-Vierers noch unterstreicht. So tief kann Nostalgie-Pop einfach nur gut erklingen. Warpaints neues und voll überzeugendes Album steckt voller reizvoller Widersprüche. Die rhythmischen Alternative-Psychedelic-Rock-Girlie-Pop-Arrangements klingen peppig und federnd. Das doppelbödige Spiel von kompliziert strukturiertem Rezept und Popliedchen ist wie geschaffen für imaginäre Soundtracks nie entstandener 60er Filme.

Warpaint – Undertow

Warpaint
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