Apokalyptisch und urwüchsig

23. November 2010 | Von | Kategorie: Alternative | 1.404 mal gelesen

­Die Band Japanese Cartoon liebt den Post-Punk wie Samuel Beckett die Sinnlosigkeit. Dementsprechend apokalyptisch und urwüchsig ist der Sound der Gruppe, nachzuhören auf der ersten aktuellen Scheibe „In The Jaws Of The Lords Of Death“. Vor allem die zwielichtigen New-Wave-Klänge der frühen 80er Jahre zitiert das Quartett Bands wie Ian Curtis‘ Joy Division oder auch die Cramps sind in Hörweite.

Doch von einem Plagiat zu sprechen wäre ungerecht: Songs wie „Beijing“ oder „Heirplanes“ lassen spüren: Die Musik von Japanese Cartoon, hinter der der Hip-Hopper! Lupe Fiasco – der auch noch dazu mit astreinem englischen Akzent daherkommt – steht, ist gerade in ihrer Verzweiflung gefühlsecht und die Musik vibriert die mit vielen Effekten gespielten Saiten, dass es vor poppige Synthies und finsterem Post-Punk nur so kracht und lärmt. Ein herrliches Brett!

Japanese Cartoon – Heirplanes

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