Alles passiert, nur eben nicht gleichzeitig

13. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Psychedelic, Rock | 2.283 mal gelesen

Die aus Manchester stammenden The 66 sind zwar allesamt recht jung, haben aber überall ganz genau hingehört. Während die bemerkenswerte Rock-Stimme von Sänger Daniel Rimmer Akzente setzt, geht es auch an den vielen Instrumenten hoch her. Auf seiner neuen 5-Songs-EP „The Storm“, Vorläufer des für Januar angekündigten ersten Albums, vereint das Quintett wie selbstverständlich 60er-Jahre-Psychedelic mit Blues, Rock’n’Roll und dissonantem Alternative á la Brian Jonestown Massacre und The Verve.

Das Ganze kommt mit übellaunigen Klängen, bissigen Gitarrenriffs und kantigen Melodien daher. Hier wird nicht gefeilt, sondern gehobelt. So klingt der Opener nach dreckigstem Rock’n’Roll, „Red Dog“ ist ganz eindeutig von den bluesigen Doors inspiriert und „Break Of Dawn“ hört sich wie The Verve in deren besten Zeiten an.

Aber alles schön der Reihe nach, denn The 66 sind eine psychedelische Rock-Formation, allerdings eine spezielle: Sie fügen nichts zusammen, ziehen klare Grenzen. Die Band kennt keine Berührungsängste. Alles passiert, nur eben nicht gleichzeitig.

The 66 – The Storm

The 66 – Break Of Dawn

The 66
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