Meister der episch angelegten und ausgedehnten Songs

5. Januar 2010 | Von | Kategorie: Metal | 2.571 mal gelesen

Die Songs taumeln und sind sprunghaft, können aber auch elegant gleiten – dann nämlich, wenn sich das Gegröle in Gesang verwandelt und wütende Gitarren-Attacken in träge wie Magma fließende Riffs übergehen. Baroness sind Meister der episch angelegten und ausgedehnten Songs. Eigentlich Metaller, die aber auch in der Alternative-Szene glühende Fans finden.

Permanent variiert die in Savannah beheimatete Band das Tempo, lässt Soundberge zusammenstürzen, um kurz darauf wieder ihre anmutige Seite zu zeigen. In brillanten Werken wie das neue Album „Blue Record“ verdichten sie Doom mit Post-Rock und Hardcore zu beeindruckend monströsen Klangbrocken.

Die ausufernden Songs klingen wie eine grandiose Kreuzung aus Mastodon, Isis und Tool. Baroness sind wie ein Höllenritt durchs Leben mit all seinen Facetten von Lust und Leiden – kurz: ganz großes Rock-Kino!

Baroness – A Horse Called Golgotha

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