Man ist hier ja nicht im Zoo…

2. Februar 2010 | Von | Kategorie: Alternative | 2.063 mal gelesen

Etwas kirre sehen sie aus in ihren nach Altkleidersammlung riechenden Klamotten. Das Duo Rainbow Bridge aus Portland/Oregon sind merkwürdige Randfiguren in der Musik-Welt, zwei Querschläger in der geklonten Pop-Kultur. Denn Rainbow Bridge sind sympathische Geisteskranke. Und zwar wirklich: Die Männer, die sich nervös zitternd an Gitarre, Drums und Keyboards klammern, sind als manisch-depressive Freaks wahrzunehmen. Zweifelsohne löst das Duo einen gewissen voyeuristischen Reflex aus. Aber man ist hier ja nicht im Zoo, sondern auf Hey Tube – und mit dabei – bei einer möglichen Entdeckung des Jahres.

Rainbow Bridge

Dabei präsentiert sich das Duo als ein an Authentizität kaum zu überbietendes Gesamtkunstwerk. Trotz brüchiger Stimme gelingen dem Sänger Virgo Harmonien auf Augenhöhe mit den Beach Boys und den Beatles. So wird „Big Wave Rider“ dann auch zum konsequenten Highlight. Ein Longplayer steht noch aus.

Rainbow Bridge – Big Wave Rider

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