Wie Schakale heulen

12. Februar 2010 | Von | Kategorie: Alternative | 2.518 mal gelesen

Junge, im Indie-Rock verwurzelte Menschen an die Hand zu nehmen und sie zum Blues zu führen, das gelang den Strange Boys aus Austin in Texas mit ihrem ersten Album „The Strange Boys And Girls Club“ so gut wie sonst nur White Stripes, Jon Spencer oder The Black Keys.

The Strange Boys

Dabei musizieren The Strange Boys mit abseitigem Humor und blicken weit in die Musikgeschichte zurück: auf eine Zeit, zu der heute noch aufregend klingende Gruppen wie die Sonics oder 13th Floor Elevators in den USA mit ihrem Garagen-Rock, Sixties-Punk und Psychedelia zu Größen wurden. Mit ihrem trashigen Sixties-Punk füllten sie einst sogar große Hallen. Geblieben ist die Vorliebe für Vox-Gitarren, jaulende Orgeln und Hymnen, wie die neue Vorab-Single und Titeltrack „Be Brave“ des kommenden Albums zeigt.

Am rohen, tief in einem archaischen und unbehauenen Stilmix, im Low-Fi- und Garagen-Rock verwurzelten Sound ändert sich mit der Scheibe wenig. So gibt es weiterhin staubtrockene, knarzende Songs, die bis auf die Knochen abgeschält wurden, wobei die E-Gitarren und ein Saxophon bei „Be Brave“ wie Schakale heulen.

The Strange Boys – Be Brave

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