Du hast das Gefühl, dass dein Gehirn vergewaltigt wird

24. Februar 2010 | Von | Kategorie: Alternative | 6.929 mal gelesen

Den Namen Brian Jonestown Massacre leitet Mastermind Anton Newcombe von seinem Vorbild Brian Jones und dem Massenselbstmord einer Sekte in Jonestown, Guyana ab, bei dem 1979 fast tausend Menschen unter der Führung des „Gurus“ Jim Jones starben. Die Band tritt zwar mit Material aus der Feder Newcombes an, der 1969 verstorbene Gitarrist der Rolling Stones übt jedoch über lange Zeit einen großen Einfluss auf ihre Tätigkeit aus. „Die Musik von 1967 war echt. Wenn du die Top 10 aus jener Zeit mit dem vergleichst, was heute so rauskommt, fühlst du dich komplett verarscht. Du hast das Gefühl, dass dein Gehirn vergewaltigt wird“, begründet der Sänger seine musikalische Vorliebe. Auch in anderer Hinsicht eifert Newcombe seinem Idol nach, indem er massenhaft Drogen konsumiert, vorzugsweise Heroin.

Brian Jonestown Massacre

Nun melden sich Brian Jonestown Massacre mit ihrem zehnten Studio-Album zurück. Auf „Who Killed Sgt. Pepper?“ lässt Ur-Mitglied Matt Hollywood nach jahrelanger Band-Abstinenz zum ersten Mal wieder von sich hören.

Das 13 Songs starke Album wurde im Verlauf des letzten Jahres in Berlin und Island aufgenommen. Zur musikalischen Unterstützung haben die wiedervereinten Ur-Väter der Band, Anton Newcombe und Matt Hollywood, eine ganze Horde internationaler Musiker, darunter auch den Bassisten Will Carruthers von Spacemen 3 und die Sängerin Unnur Andrea Einarsdóttir, um sich geschart. Und das hört sich verdammt gut an, so auch Детка! Детка! Детка!.

Brian Jonestown Massacre – Detka! Detka! Detka!

Brian Jonestown Massacre
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