There was a Marktlücke

2. März 2010 | Von | Kategorie: Alternative | 1.216 mal gelesen

Es gibt Musik, die einen anspringt, und es gibt Songs, die einen verfolgen. Nicht so „Rapture Ready, I Gazed At The Body“. Dessen Stücke quillen aus den Boxen, wabern durch den Raum, kriechen in jede Ritze, steigen in die Nase und durchdringen den Körper. Diese erste EP des sechsköpfigen Kollektivs Midnight Masses aus New York wirkt wie ein Befreiungsschlag: „Rapture Ready, I Gazed At The Body“ ist ein Meisterwerk in Melancholie. Schwer und weich wie ein dunkelroter Samtvorhang, erfüllt von düsterer Romantik – die vier Songs changieren im Spannungsfeld von Soul, Folk und Psychedelic-Jazz.

Midnight Masses

There was a Marktlücke und das schafft Raum. Raum für mehrere Stimmen, die mal mit ihrer rauen Zerbrechlichkeit intim und einzigartig wirken und in einigen anderen Momenten wie eine Mischung aus der charismatischen Billie Holiday anmutet. Das alles klingt manchmal wie die Doors, aber dank der orchestralen Inszenierung, der zauberhaften Background-Vocals und der Retro-Instrumentierung mit Orgel und Geigenklang hoffnungslos nostalgisch – und schlichtweg großartig.

Midnight Masses – Preacher’s Son/Desperate Man

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