Lärmattacken, in denen sich manchmal kleine Risse auftun

18. März 2010 | Von | Kategorie: Rock | 1.680 mal gelesen

Wer mit eingängigen Britpop-Hymnen nicht so viel anfangen kann, lässt sich von State Radio die Ohren frei pusten: mit Kreissägen-Gesang, vertrackten Post-Hardcore-Gitarren und Lärmattacken, in denen sich manchmal kleine Risse auftun – und so etwas wie Wohlklang durchschimmert.

State Radio

Dabei sehen vielleicht nicht so aus, sind es aber: sehr nett, handzahm und friedlich. Die sympathischen Rocker von State Radio kommen aus Boston, der US-Großstadt mit dem prozentual höchsten Anteil von Einwohnern mit irischem Blut.

Da verwundert es wenig, dass die drei Herren ihren aggressiven Sound mit klug eingestreuten herkömmlichen Instrumenten und gar folkloristischem Instrumentarium anreichern. Gelungene Mischung. Auf ihrer aktuellen CD „Let It Go“ könnte das Trio fast schon als die Erben der legendären Dubliner Band The Pogues durchgehen, was aber so keinesfalls korrekt ist – lediglich die neue Single „Knights of Bostonia“ klingt nach den Folkpunks.

Fazit: State Radio haben mit energischem Gitarrenpop bis hin zu brutalem Krach alles in ihrem Repertoire und ist im Ergebnis als Rock zu bezeichnen.

State Radio – Let It Go

State Radio – Knights of Bostonia

State Radio
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