Beim Pathos immer die Kurve kriegen

20. April 2010 | Von | Kategorie: Rock | 1.565 mal gelesen

Mit ihrem dezenten Einsatz klassisch-schrńger Uralt-Klampfen haben die Songs des Albums „Acts Of Treason“ der fŘnf amerikanischen Musiker Race You There ganz sicher Ohrwurmqualitńten.

Der Gesang geht stark in Richtung The Cure, mit dem n÷tigen leichenbitteren Weltschmerz. Erinnert irgendwie ans Erfolgsrezept der Londoner Kollegen von Bloc Party und eben – The Cure. Nur, dass Race Your There nie zu dick auftragen und beim Pathos immer die Kurve kriegen und nicht in Richtung Kitsch und Selbstmitleid abschmieren.

Race You There

Hier der ńtherische Gesang, dort dr÷hnende Sounds; dazu mysteri÷se Texte, Experimentierlust und Shoegazing, entrŘckte Klńnge, gebrochene Songs und zerbr÷selte Melodien. Scheunentore rennen Race Your There damit nicht ein. Musik, die immer ein bisschen im Jenseits zu spielen scheint, ist nun im Diesseits zu h÷ren. Ein Unikat eben.

Race You There – Starcrossed

Race You There – Eastern Shore

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