Beim Pathos immer die Kurve kriegen

20. April 2010 | Von | Kategorie: Rock | 1.636 mal gelesen

Mit ihrem dezenten Einsatz klassisch-schräger Uralt-Klampfen haben die Songs des Albums „Acts Of Treason“ der fünf amerikanischen Musiker Race You There ganz sicher Ohrwurmqualitäten.

Der Gesang geht stark in Richtung The Cure, mit dem nötigen leichenbitteren Weltschmerz. Erinnert irgendwie ans Erfolgsrezept der Londoner Kollegen von Bloc Party und eben – The Cure. Nur, dass Race Your There nie zu dick auftragen und beim Pathos immer die Kurve kriegen und nicht in Richtung Kitsch und Selbstmitleid abschmieren.

Race You There

Hier der ätherische Gesang, dort dröhnende Sounds; dazu mysteriöse Texte, Experimentierlust und Shoegazing, entrückte Klänge, gebrochene Songs und zerbröselte Melodien. Scheunentore rennen Race Your There damit nicht ein. Musik, die immer ein bisschen im Jenseits zu spielen scheint, ist nun im Diesseits zu hören. Ein Unikat eben.

Race You There – Starcrossed

Race You There – Eastern Shore

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