Müde des Singens in Kirchenhallen

31. Mai 2010 | Von | Kategorie: Rock | 1.705 mal gelesen

Es muss nicht immer Gospel und Blues sein. Manchmal soll es auch richtig rocken. Und wer kann das besser und länger als die „Rolling Stones“, die Urgesteine der Zunft? Das dachten sich wohl auch Dirty Sweet aus San Diego, waren vielleicht müde des Singens in Kirchenhallen und laden deshalb zum Anhören des neuen Albums.

Nach dem Debüt „…Of Monarchs and Beggars“ kommt nun das Nachfolgewerk „American Spiritual“ mit – ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster – genialen, blues-, rock- und gospellastigen Songs auf den Tisch: lethargische Grooves, wuchtige Riffs, warme Röhrenverstärker, grobe Richtung: die schon erwähnten Rolling Stones, Led Zeppelin und Soundgarden. Das Ganze besticht durch einen vertrauten und ausbalancierten Sound zwischen modernem amerikanischen Country, britischem Rock, Spaghetti-Western und einer Schwermut, wie man sie von Klageliedern kennt. Eine Überraschung ist „American Spiritual“ nicht, wenn man die erste Scheibe kennt – was die Klasse dieses großartigen Albums aber nicht schmälert.

Dirty Sweet – You’ve Been Warned

Dirty Sweet – Marionette

Dirty Sweet
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