Wie bester Garagensound der Anti Establishment-Zeit
26. April 2011 | Von Horst Wendt | Kategorie: Rock | 1,535 mal gelesenDurchaus anspruchsvoll begleiten The Ferocious Few durch den allgemeinen Trübsinn. Das amerikanische Duo um den Gitarristen und Sänger Francisco Fernandez und den Drummer Daniel Aguilar besitzt in jedem Fall den Schlüssel zu einner dunklen, melancholischen Musik, dem Blues – und zwar verbunden mit einer gehörigen Portion krachenden und rohen Garagen-Beat-Rock.
An dem Debüt “Juices” gibt es nichts herumzumäkeln. Mit dem ersten Titel “Gasoline And Cocaine” zieht die Scheibe bereits in ihren Bann. Gitarrenriffs heulen da, schräg und wild wie von Hendrix angeschlagen. Wild und grimmig ist dieser manchmal regelrecht experimentelle Art der Musik, dazu die gepresste Stimme von Fernandez: Das ergibt eine dreckige, herbe Bluespunk-Mischung. Alle 15 Stücke haben das gewisse Etwas, den speziellen Groove, der die Songs von “Juices” rasend schnell verfliegen lässt. Das Ergebnis klingt wie bester Garagensound der Anti-Establishment-Zeit.
The Ferocious Few – Loc’d Out
The Ferocious Few – Kathleen





