Davon lässt man sich gerne die Nacht versüßen

3. Mai 2011 | Von | Kategorie: Alternative, Rock | 1.794 mal gelesen

Die kalifornische Sonne blinzelt durch Stücke wie „Colours“ oder „Don’t Say Oh Well“, die verzerrten Gitarren jubilieren bei Grouplove. Und da sind sie, die zuckersüßen Melodien hinter dem Himmel voller Störgeräusche, der honigsüße, zweistimmige Gesang von Christian Zucconi und Hannah Hooper: College-Indiepop mit Zuckerrand. Nichts Neues zwar, aber davon lässt man sich gerne die Nacht versüßen.

Zugegeben und wie wie schon gesagt, macht das Quintett nichts wirklich Neues. Doch warum soll man neu erfinden, was eigentlich schon immer perfekt klang: mit einem Refrain und ein paar Strophen alles Wichtige erzählen – und einfach losrocken – mit „Grouplove“, dem selbstbetitelten Mini-Debüt. Statt ausgefeilten Kompositionen gibt es jugendliches Stürmen und Drängen aus großen Fässern, einen herrlich hingerotzten Gesang und eine verstörend-verzerrte E-Gitarre, der es in den besten Momenten gelingt, aus drei, vier Akkorden einen veritablen Masterplan für ein besseres Leben zu schnitzen, wobei die Opulenz großer Popmusik und juveniles Haudrauf zauberhaft miteinander verbunden wird, denn die Band kann es auch Live und zwar verdammt gut. Da ist also alles drin bei dieser Band, die gerade dem Teenageralter entwächst.

Grouplove – Colours

Grouplove – Colours (Live)

Grouplove
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