Hinein in die dunkle, musikalische Introspektion

5. Mai 2011 | Von | Kategorie: Alternative, Folkrock | 1.461 mal gelesen

1991 gründete Songwriter Eef Barzelay die Gruppe Clem Snide in New Jersey. Das nach einer Figur aus dem William-Burroughs-Roman „Naked Lunch“ benannte Trio startete mit einer wilden Mischung aus Noise, Punk und Jazz. Davon blieb nach einer mehrjährigen Auszeit rein gar nichts mehr übrig, denn nun ist Eef Barzelay an einem intimen Ort angekommen, wo sich Country, Folk und unaufdringlicher Indie-Rock mit kargen Arrangements treffen, wo eine süße Melodie und smarte, humorvolle Texte zu Hause sind.

„Black Tin Rocket (Songs of the Transmissionary Six)“ ist ein puristisches, lyrisches 6-Stücke-Akustikalbum. Die zerbrechliche, näselnde, heisere Stimme von Eef Barzelay muss man mögen, auch die melancholischen Melodien und Texte des Sängers und Gitarristen. Wem das alles nicht zu düster ist, auf den vermögen die Songs eine unheimliche Sogwirkung auszulösen.

Bei flüchtigem Hinhören passiert nicht viel. Bei genauem Hinhören passiert gar nichts. Der Israeli mit Wohnsitz in New Jersey hat eine kleine Symphonie für Klavier und hauptsächlich Gitarre erdacht – sehr schlicht und schön. Wer wissen will, wie ein Eef Barzelay ohne Clem Snide klingt – auf „Black Tin Rocket (Songs of the Transmissionary Six)“ des romantisch-skurrilen Israelis findet er Antworten. Hinein also in die dunkle, musikalische Introspektion!

Eef Barzelay – Black Tin Rocket

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