Wie ein wilder Trip durch die Welt des Klangs an sich

20. Juni 2011 | Von | Kategorie: Psychedelic | 1.488 mal gelesen

Was fŘr Musik das Quintett Lil Daggers macht, lńsst sich nicht so genau sagen – Passierzettel improvisieren ihre Songs frei. Die StŘcke befinden sich in einem stńndigen Fluss, werden permanent weiterkomponiert. Eine Grundtendenz lńsst sich jedoch ausmachen: Ihre reichhaltig instrumentierten, etwas verspielten Studioaufnahmen auf dem selbstbetiteltem DebŘt mutieren zu massiven Psychedelic-Rock-Werken.

Deerhunter-ńhnliche Balladen („Ghost Herd“, „Pair Of Lives“), Jack White-Grunge („Give Me The Pill“, „Slave Exchange“) – am Ende klingt alles wie ein wilder Trip durch die Welt des Klangs an sich. Ein seltsam sch÷ner Trip, den die leicht irre Psychedelic-Space-Rock-Band aus Miami liefert, untermalt mit schier wahlloses Streifen durch bunte Klanglandschaften und einem sehr gelungenen Mix aus Drogensounds, Krautrock, Funk, Punk-Elementen und interstellarem Fernweh.

Lil Daggers – King Corpse

Lil Daggers
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