Peppig und federnd

22. Juni 2011 | Von | Kategorie: Folkrock, Rock | 1.728 mal gelesen

Hinter To Kill A King verbergen sich Ralph Pelleymounter, Josh Platman, Jon Willoughby, Ian Dudfield und Ben Jackson mit Wohnort London. Was das Quintett hier abliefert, ist mit zauberhaft, hinreißend und überwältigend noch untertrieben. Atmosphärischer Brit-Folk, Vaudeville-Sounds, psychedelische Exkursionen, kristallklarer Gitarren-Pop, wärmende Streicherarrangements und allerköstlichster Folk bilden ein gewaltiges Klangspektrum, dessen Bandbreite von den Sechzigern bis in die Jetztzeit reicht. Und das alles vereint auf der Debüt-Single von To Kill A King. Peppig und federnd! Ein Hammer-Song!

Viel weiß ich noch nicht über das Quintett aus London. Es mag aus intellektuellen Musik-Nerds bestehen, aber verkopfte und schrullige Soundbastler sind die Briten nicht. Kleine Sperenzchen, kleine Tricks: Man leidet in Rock und Folk, doch man tut dies mit großer Sorgfalt und Liebe zum (leisen) Detail – wenn die Gitarren doch mal rumpeln, erahnt man Mumford & Sons um die nächste Ecke.

Das wird auch das hoffentlich bald zu erwartende Album zeigen – mit Einflüssen, die von amerikanischem Country zu englischer Folklore, von dezentem Rock zu Balladen reichen, das Ganze eingespielt mit klassischen Instrumenten.

To Kill a King – Fictional State

To Kill A King
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